In QR-Codes sind heute weit verbreitet – weil sie einen schnellen und direkten Zugriff auf spezifische Dokumente, Informationen, Websites und digitale Services ermöglichen. Bei der Erstellung von QR-Codes ist jedoch Sicherheit ein zentraler Aspekt. 

Risiken von Online-QR-Code-Generatoren

Online-QR-Code-Generatoren sind zwar praktisch, allerdings nicht ohne Risiko, wie diese Beispiele zeigen: 

  • Manipulation der Ziel-URL durch Änderung der eingegebenen URL und Weiterleitung auf eigene Server der Anbieter – Risiko: Nutzer könnten auf diese Weise unbemerkt auf schädliche Websites umgeleitet werden
  • Anbieter speichern generierte QR-Codes und verfolgen, wann und von wem sie gescannt wurden – Risiko: Kein Datenschutz, Tracking ohne Zustimmung
  • Abhängigkeit von Drittanbietern – Risiko: Stellt der Anbieter seinen Dienst ein oder fällt er aus, könnte der QR-Code unbrauchbar werden

Sichere QR-Code-Generierung mit Word oder Offline-Software

Die Erstellung von QR-Codes in Microsoft Word oder mit einer Offline-Software bieten dagegen sichere Varianten. MS Word bietet hierzu eine integrierte Funktion, damit können QR-Codes direkt im Dokument generiert werden, ohne Manipulationsmöglichkeiten oder Speicherung durch Dritte. Offline-Tools zur Generierung von QR-Codes finden sich im Internet , zum Beispiel unter www.sourceforge.net.

QR-Codes in MS Word generieren

  • Ein Worddokument öffnen und an die Stelle klicken, an der der QR-Code stehen soll
  • Gleichzeitig STRG+F9 drücken
  • In dieses Feld den Text eingeben, zum Beispiel {displaybarcode „www.vma-ev.de“}, ohne die geschweiften Klammern; die Webadresse sollte in Anführungszeichen stehen
  • ALT+F9 gleichzeitig drücken, dadurch wird das Feld in einen QR-Code umgewandelt